Fassade imprägnieren mit Oppercon: 7 praktische Tipps
Eine Fassade imprägnieren ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, poröse Außenwände langfristig vor eindringendem Regenwasser zu schützen. Besonders ältere Fassaden aus Ziegeln, Beton oder Naturstein können im Laufe der Jahre Feuchtigkeit aufnehmen. Die Folgen sind häufig unschöne Verfärbungen, feuchte Stellen und eine stärkere Belastung des Baumaterials.
Mit Oppercon von Ecoform Europe können geeignete mineralische Oberflächen wasserabweisend behandelt werden, ohne ihre natürliche Optik wesentlich zu verändern. Gleichzeitig bleibt das Material diffusionsoffen, sodass Wasserdampf weiterhin entweichen kann.
In diesem Ratgeber erfahren Sie, warum eine Fassadenimprägnierung sinnvoll ist, wie Oppercon funktioniert und wie Sie Ihre Fassade in sieben praktischen Schritten selbst behandeln können.
Warum sollte man eine Fassade imprägnieren?
Möchten Sie Ihre Fassade selbst behandeln? Weitere praktische Tipps finden Sie in unserem Ratgeber Selber eine Fassade wasserabweisend machen.
Außenfassaden sind täglich unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Regen, Wind, Frost und Temperaturschwankungen können die Oberfläche langfristig beanspruchen.
Viele mineralische Baustoffe besitzen eine poröse Struktur. Über diese Poren kann Regenwasser in das Material eindringen.
Wenn eine Fassade regelmäßig Feuchtigkeit aufnimmt, können verschiedene Probleme entstehen:
- Dunkle Feuchtigkeitsflecken und Verfärbungen auf der Oberfläche.
- Frostschäden durch gefrierendes Wasser in den Poren.
- Erhöhte Feuchtigkeitsbelastung von Ziegeln, Beton und Fugen.
- Günstigere Bedingungen für Algen- und Moosbewuchs.
- Langfristige Beeinträchtigungen der Bausubstanz.
Eine geeignete Imprägnierung reduziert die Aufnahme von Regenwasser und unterstützt damit den Schutz der Fassade.
Wichtig ist jedoch, die Ursache vorhandener Feuchtigkeitsprobleme vorher zu untersuchen. Eine Imprägnierung ersetzt weder die
Reparatur beschädigter Fugen noch die Beseitigung von Undichtigkeiten.
Weitere Informationen zum Feuchteschutz von Außenwänden finden Sie beim Fraunhofer-Institut für Bauphysik.
Wie funktioniert Oppercon bei der Fassadenimprägnierung?
Oppercon ist eine farblose, hydrophobierende Imprägnierung für geeignete poröse mineralische Oberflächen.
Das Produkt wirkt an und in der oberflächennahen Materialstruktur und sorgt dafür, dass Regenwasser deutlich schlechter aufgenommen wird.
Oppercon ist eine farblose, hydrophobierende Imprägnierung für geeignete poröse mineralische Oberflächen.
Wasserabweisende Eigenschaften
Durch die Behandlung wird die Oberfläche hydrophob. Regenwasser kann dadurch leichter ablaufen, anstatt unmittelbar in die Poren einzudringen.
Die Wasseraufnahme des behandelten Materials wird reduziert.
Diffusionsoffener Schutz
Ein wichtiger Vorteil von Oppercon ist die Erhaltung der Wasserdampfdurchlässigkeit.
Das Material bleibt diffusionsoffen. Wasserdampf kann weiterhin aus dem Baustoff entweichen.
Die Imprägnierung bildet keine geschlossene, sichtbare Lack- oder Farbschicht.
Natürliche Optik erhalten
Oppercon ist farblos und wurde entwickelt, um das ursprüngliche Erscheinungsbild mineralischer Oberflächen möglichst zu erhalten.
Bei empfindlichen oder ungewöhnlichen Baustoffen empfiehlt sich vor der vollständigen Behandlung eine Probefläche.
Langfristige Fassadenpflege
Bei geeigneten Fassaden und fachgerechter Anwendung kann Oppercon einen langanhaltenden Schutz bieten.
Als Richtwert wird für Fassaden eine Schutzdauer von bis zu etwa 15 Jahren angegeben. Die tatsächliche Dauer hängt unter anderem vom Untergrund, der Witterung und der Verarbeitung ab.
Für welche Materialien eignet sich Oppercon?
Oppercon kann auf verschiedenen geeigneten mineralischen Untergründen eingesetzt werden.
Dazu gehören unter anderem:
- Ziegel- und Backsteinfassaden.
- Betonwände und Betonoberflächen.
- Geeignete saugfähige Natursteine.
- Mineralische Fassadenflächen.
- Weitere poröse, saugfähige mineralische Baustoffe.
Entscheidend ist, dass die Oberfläche ausreichend offen und saugfähig ist.
Auf dichten, glasierten oder bereits versiegelten Oberflächen kann eine Imprägnierung möglicherweise nicht ausreichend aufgenommen werden.
Auch alte Farb- und Beschichtungsschichten können das Eindringen verhindern.
Prüfen Sie deshalb vor der Anwendung immer die Eignung des Untergrunds.
Fassade imprägnieren: 7 praktische Schritte
Wer seine Fassade selbst imprägnieren möchte, sollte systematisch vorgehen. Eine gründliche Vorbereitung und die richtige Verarbeitung sind entscheidend für ein gleichmäßiges Ergebnis.
Schritt 1. Zustand der Fassade kontrollieren
Untersuchen Sie zunächst die gesamte Außenwand.
Achten Sie auf beschädigte Ziegel, offene Fugen, Risse und lose Bestandteile.
Kontrollieren Sie auch Fensteranschlüsse, Dachrinnen und Fallrohre.
Wenn Wasser durch eine beschädigte Konstruktion eindringt, muss die Ursache zuerst behoben werden.
Eine Fassadenimprägnierung schützt geeignete poröse Oberflächen vor Regenwasseraufnahme, dichtet aber keine offenen baulichen Schäden ab.
Schritt 2. Fassade gründlich reinigen
Vor der Behandlung muss die Fassade sauber sein.
Entfernen Sie Staub, Schmutz, lose Ablagerungen sowie vorhandenen Algen- und Moosbewuchs mit einer für den Untergrund geeigneten Reinigungsmethode.
Bei älteren Ziegeln oder empfindlichen Fugen ist Vorsicht mit Hochdruckreinigern geboten. Zu hoher Wasserdruck kann das Material beschädigen.
Verwenden Sie bei Bedarf eine schonende Reinigungsmethode.
Lassen Sie die gereinigte Fassade anschließend ausreichend trocknen.
Schritt 3. Saugfähigkeit des Untergrunds prüfen
Für eine erfolgreiche Imprägnierung muss der Untergrund ausreichend saugfähig sein.
Eine einfache Prüfung ist der Wassertropfentest.
Geben Sie etwas sauberes Wasser auf eine trockene, unauffällige Stelle.
Wird das Wasser aufgenommen, deutet dies auf eine saugfähige Oberfläche hin.
Bleibt es dagegen dauerhaft auf der Oberfläche stehen, kann der Untergrund zu dicht oder bereits wasserabweisend behandelt sein.
Führen Sie bei Unsicherheit eine Probebehandlung durch.
Schritt 4. Fenster, Türen und Pflanzen schützen
Bevor Sie Oppercon auftragen, müssen angrenzende Bereiche sorgfältig geschützt werden.
Decken Sie Fensterscheiben, Fensterrahmen, Türen, Metallteile, Fallrohre und andere Flächen ab, die nicht behandelt werden sollen.
Verwenden Sie dafür geeignete Schutzfolie und Klebeband.
Schützen Sie auch Pflanzen, Sträucher und empfindliche Bodenflächen vor Sprühnebel und Produktspritzern.
Eine gute Vorbereitung verhindert unerwünschte Rückstände.
Schritt 5. Oppercon mit einem Niederdrucksprühgerät auftragen
Bringen Sie Oppercon gleichmäßig mit einem geeigneten Niederdrucksprühgerät auf die saubere, trockene und saugfähige Fassade auf.
Arbeiten Sie systematisch von oben nach unten.
Achten Sie darauf, die gesamte vorgesehene Fläche gleichmäßig zu behandeln.
Vermeiden Sie unbehandelte Stellen und eine übermäßige Ansammlung des Produkts.
Bei einer erforderlichen weiteren Behandlung erfolgt der Auftrag nass-in-nass. Die erste Behandlung darf also nicht vollständig trocknen, bevor die nächste aufgetragen wird.
Beachten Sie die Verarbeitungshinweise des Produkts und die jeweiligen Umgebungsbedingungen.
Schritt 6. Fassade ausreichend trocknen lassen
Nach der Imprägnierung benötigt die behandelte Oberfläche Zeit zum Trocknen.
Unter geeigneten Bedingungen beträgt die übliche Trocknungszeit etwa 4 bis 8 Stunden.
Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit oder ungünstige Witterungsverhältnisse können die Trocknung verlängern.
Schützen Sie die frisch behandelte Fassade während der erforderlichen Trocknungszeit vor Regen.
Vermeiden Sie die Anwendung auf stark aufgeheizten Oberflächen oder bei ungeeigneter Witterung.
Schritt 7. Ergebnis kontrollieren und Fassade pflegen
Nach ausreichender Trocknung können Sie die wasserabweisende Wirkung an einer unauffälligen Stelle mit etwas sauberem Wasser überprüfen.
Bei einer erfolgreichen Behandlung wird die Aufnahme von Wasser deutlich vermindert.
Kontrollieren Sie die Fassade regelmäßig auf Beschädigungen, offene Fugen und andere Veränderungen.
Auch Dachrinnen und Fallrohre sollten weiterhin in gutem Zustand gehalten werden.
Eine Imprägnierung reduziert die Wasseraufnahme, ersetzt aber keine regelmäßige Gebäudeinspektion.
Hilft eine Fassadenimprägnierung gegen Algen und Schimmel?
Auf feuchten Außenfassaden können Algen, Moose und andere Mikroorganismen leichter wachsen.
Wird die Aufnahme von Regenwasser durch eine geeignete Imprägnierung reduziert, kann dies dazu beitragen, die Feuchtigkeitsbelastung der Oberfläche zu verringern.
Oppercon ist jedoch kein Schimmelentferner, kein Fungizid und kein Mittel zur unmittelbaren Beseitigung vorhandener Algen oder Moose.
Bereits vorhandener Bewuchs muss vor der Imprägnierung mit einer geeigneten Methode entfernt werden.
Auch andere Ursachen für Feuchtigkeit, beispielsweise undichte Dachrinnen, beschädigte Anschlüsse oder aufsteigende Feuchtigkeit, müssen separat untersucht werden.
Die wichtigste Funktion von Oppercon ist der wasserabweisende Schutz geeigneter mineralischer Oberflächen.
Welche Fehler sollte man beim Imprägnieren vermeiden?
Bei der Fassadenimprägnierung können kleine Verarbeitungsfehler das Ergebnis beeinflussen.
Besonders wichtig sind folgende Punkte:
- Oppercon nicht auf verschmutzte oder ungeeignete Oberflächen auftragen.
- Die Fassade nach der Reinigung ausreichend trocknen lassen.
- Fenster, Glas, Metall und Pflanzen sorgfältig abdecken.
- Die Behandlung gleichmäßig und bei Bedarf nass-in-nass durchführen.
- Die vorgeschriebenen Trocknungsbedingungen beachten.
Nach einer Behandlung mit Oppercon wird ein späteres Streichen oder Beschichten der Oberfläche nicht empfohlen. Aufgrund der wasserabweisenden Eigenschaften kann die Haftung von Farben und Beschichtungen beeinträchtigt werden.
Planen Sie deshalb die gewünschte Fassadengestaltung bereits vor der Imprägnierung.
Häufig gestellte Fragen zur Fassadenimprägnierung
Kann ich meine Fassade selbst imprägnieren?
Ja. Wenn die Fassade geeignet, sauber, trocken und ausreichend saugfähig ist, kann Oppercon mit einem Niederdrucksprühgerät aufgetragen werden. Achten Sie auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen und die Verarbeitungshinweise.
Ist Oppercon für Backsteinfassaden geeignet?
Ja, für geeignete poröse und saugfähige Backsteinfassaden. Prüfen Sie vor der Behandlung den Zustand des Mauerwerks und die Saugfähigkeit.
Bleibt die Fassade nach der Behandlung diffusionsoffen?
Ja. Oppercon wurde entwickelt, um die Aufnahme von flüssigem Wasser zu reduzieren und gleichzeitig die Wasserdampfdurchlässigkeit des Materials zu erhalten.
Entfernt Oppercon vorhandenen Schimmel?
Nein. Oppercon ist keine Schimmelbekämpfung und kein Reinigungsmittel. Vorhandener Bewuchs muss vor der Imprägnierung separat entfernt werden.
Kann ich nach Oppercon die Fassade streichen?
Davon wird abgeraten. Die hydrophoben Eigenschaften können verhindern, dass Farbe oder Beschichtungen ausreichend haften.
Wie lange hält eine Fassadenimprägnierung mit Oppercon?
Bei geeigneten Fassaden kann eine Schutzdauer von bis zu etwa 15 Jahren als Richtwert dienen. Die tatsächliche Lebensdauer hängt von verschiedenen Bedingungen ab.
Wie lange muss Oppercon trocknen?
Unter geeigneten Bedingungen normalerweise etwa 4 bis 8 Stunden. Bei ungünstigen Wetterbedingungen kann die Trocknung länger dauern.
Kann Oppercon aufsteigende Feuchtigkeit stoppen?
Nein. Oppercon dient dem wasserabweisenden Schutz der Oberfläche gegen Regenwasseraufnahme. Aufsteigende Feuchtigkeit erfordert eine andere, auf die Ursache abgestimmte Behandlung.
Fazit: Fassade imprägnieren und langfristig vor Regenwasser schützen
Eine Fassade imprägnieren ist eine sinnvolle Maßnahme, wenn poröse mineralische Außenwände regelmäßig Regenwasser aufnehmen.
Mit Oppercon von Ecoform Europe können geeignete Fassaden wasserabweisend behandelt werden, ohne dass eine sichtbare, geschlossene Beschichtung entsteht.
Die natürliche Optik des Materials bleibt weitgehend erhalten und die Oberfläche bleibt diffusionsoffen.
Für ein gutes Ergebnis sind die richtige Vorbereitung, eine ausreichend saugfähige Oberfläche und eine gleichmäßige Anwendung entscheidend.
Besonders wichtig ist, vorhandene Schäden und die Ursachen von Feuchtigkeitsproblemen vor der Behandlung zu beheben.
So kann Oppercon dazu beitragen, die Feuchtigkeitsbelastung geeigneter Fassaden zu reduzieren und ihre langfristige Erhaltung zu unterstützen.
Möchten Sie Ihre Fassade vor Regenwasser schützen? Entdecken Sie Oppercon von Ecoform Europe und erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten einer wasserabweisenden Fassadenimprägnierung.